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Wie sehen die Infektionswege von den Wasserentnahmestellen zum Patienten aus?

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Im Fall von Legionella spp. stellt das Einatmen und die Aspiration den Übertragungsweg dar1; Pseudomonas spp. wird dahingegen hauptsächlich durch Kontakt und Einatmen übertragen2, 3. Bei täglichen Routineaktivitäten wird Leitungswasser für die Körperpflege verwendet. Im Bereich der Gesundheitsversorgung haben zum Beispiel Patienten auf der Intensivstation aufgrund der Schwere Ihrer Krankheit oftmals mehrere Zugänge wie Katheter, Drainagen und Trachealkanülen (eine Kanüle in die Luftröhre, auch Trachea genannt). Diese Zugänge stellen potenzielle Eintrittsstellen für Bakterien aus unzähligen Quellen dar. Tropfen kontaminierten Leitungswassers können aus Versehen mit diesen Eintrittsstellen in Berührung kommen.

 

 

Literaturnachweis:

 

1.      Hines et al., “Assessment of relative potential for Legionella species or surrogates enhances exposure from common water sources”, Water Res, 56: 203–13, 2014

2.      Loveday et al., “Association between healthcare water systems and Pseudomonas aeruginosa infections: a rapid systematic review”, J Hosp Infect, 86(1): 7–15, 2014

3.      Rogues et al., “Contribution of tap water to patient colonisation with Pseudomonas aeruginosa in a medical intensive care unit”, J Hosp Infect, 67: 72–8, 2007

Tap Water Constitutes Risk of HAI

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Biofilm in Trinkwasseranlagen

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Was ist ein Biofilm und wie entwickelt sich dieser?

In Wasserverteilungssystemen kann sich ein Biofilm innerhalb weniger Tage entwickeln, selbst wenn das Wasser den Trinkwasserkriterien entspricht4. Biofilme können Bakterien, Amöben, Algen und andere Mikroorganismen beherbergen. Wenn der Wasseraustausch sehr gering ist, wie z. B in einem selten oder gar nicht genutzten Leitungsende, kann sich ein besonders dicker Biofilm bilden.

 

Die durch den Wasserfluss entstehenden Scherkräfte können Biofilm teilweise ablösen, wodurch Biofilmpartikel in andere Teile des Wasserverteilungssystems übertragen werden können5. Externe Belastungen im Leitungssystem wie Desinfektionsmaßnahmen können zu einer erhöhten Ausbildung des Phänotyps von Biofilmzellen führen, der für die starke Anhaftung der Zelle an eine Oberfläche verantwortlich ist6.

 

 

 

Literaturnachweis:

 

4. Exner et al., “Prevention and control of health care-associated waterborne infections in health care facilities”, Am J Infect Control, 33: S26–S40, 2005

5. Lindsay & von Holy, “Bacterial biofilm within the clinical setting: What healthcare professionals should know”, J Hosp Infect, 64: 313–25, 2006

6. Flemming & Wingender, “The biofilm matrix”, Nat Rev Microbiol, 8: 623–33, 2010

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Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa in Krankenhäusern

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Fakten und Bekämpfungsmaßnahmen

Bei Pseudomonas aeruginosa handelt es sich um ein gramnegatives Bakterium, das

 

·         gegenüber einer großen Bandbreite von physikalischen Bedingungen tolerant ist,

·         minimale Anforderungen hinsichtlich seiner Ernährung hat und

·         eines der wichtigsten opportunistischen Pathogene ist.7, 8

 

Pseudomonas aeruginosa tritt zwar stellenweise in Trinkwasserverteilungssystemen auf, aber es scheint häufiger in peripheren Wasserleitungen von Gebäuden vorzukommen als in den Hauptleitungen.9, 10

 

 

Literaturnachweise:

 

7.      Asghari et al., “Rapid monitoring of Pseudomonas aeruginosa in hospital water systems: a key priority in prevention of nosocomial infection”, FEMS Microbiol Let, 343: 77–81, 2013.

8.      Falkinham et al., “Epidemiology and ecology of opportunistic premise plumbing pathogens: Legionella pneumophila, Mycobacterium avium and Pseudomonas aeruginosa”, Environ Health Perspect, 123(8): 749–58, 2015

9.      Moritz et al. “Integration of Pseudomonas aeruginosa and Legionella pneumophila in drinking water biofilms grown on domestic plumbing materials”, Int J Hyg Environ Health, 213(3): 190–7, 2010

10.  Wingender et al., “Mikrobiologisch-hygienische Aspekte des Vorkommens von Pseudomonas aeruginosa im Trinkwasser”. Energie Wasser-Praxis, 60(3): 60–6, 2009

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