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Legionella pneumophila in der Wasserversorgung und Filtrationslösungen für Legionellen

Das Wasser kann an der Entnahmestelle mit Legionellen belastet sein; erfahren Sie, wie unsere Duschkopf- und Wasserhahnfilter eine Barriere vor diesen gefährlichen Krankheitserregern bilden.

Welche Rolle spielen Amöben dabei?

Amöben sind bedeutende Wirtsorganismen für wasserassoziierte Bakterien.  Legionella pneumophila, Mycobacteria spp. und andere “amoeba resistente Bakteria” können durch diese Protozoen getragen werden1–6 . Legionellen werden in die Amöben aufgenommen, ohne verdaut zu werden, und vermehren sich dort innerhalb der Vakuolen.

 

Wenn die Legionellen eine bestimmte Dichte erreicht haben, werden sie aus den Vakuolen ins Wassersystem freigesetzt. Amöben fungieren nicht nur als Wirtsorganismen für Legionellen. Es wurde auch gezeigt, dass sie die potenziell krankheitserregenden Legionella spp. in der Umgebung auswählen, schützen und erhalten7,8. Es gibt auch Belege dafür, dass sie die Virulenz von Legionella spp. erhöhen.

 

Amöben können als Wirtsorganismen für Legionellen dienen, die sich dann in Vakuolen vermehren und später freigesetzt werden, entweder in planktonischen, frei lebenden Bakterien oder innerhalb von Vakuolen. 

 

 

Amöben-Wirt-Bakterien-Legionellen-Bakterien

 

 

Legionellen sind bekannte im Wasser vorhandene Krankheitserreger, die Atemwegsinfektionen bis hin zu einer schweren Lungenentzündung, die Legionärskrankheit, verursachen können. Legionellen kommen in den meisten natürlichen Wasserumgebungen vor, wenn auch das vorherrschende Infektionsrisiko in Wasserversorgungen vor Ort höher ist, insbesondere in großen Rohrleitungsnetzen.  Innerhalb der Wasserversorgung von Gebäuden sind die Bedingungen für die Vermehrung von Legionella spp. günstig (z. B. Temperatur, Verfügbarkeit von Nährstoffen, Stillstand, Toträume und -stränge, Biofilmbildung) und an Wasserentnahmestellen wie Duschen, Wasserhähnen, Schwimmbecken in Wellnessbereichen und Zierbrunnen usw. kommt es häufig zu Aerosolbildung. 

 

In wenigen Ländern wird die öffentliche Wasserversorgung auf Legionella überwacht. Deshalb erfolgt in den meisten Gebäuden keine Erkennung und/oder kein Management des Legionella risikos. Internationale Richtlinien  haben 1000 koloniebildende Einheiten (KBE)/l als kritischen Wert für die öffentliche Gesundheit in nicht-medizinisch genutzten Gebäuden definiert. Andere Richtlinien jedoch, unter anderem die der Weltgesundheitsorganisation, geben den Zielwert für Einrichtungen des Gesundheitswesens als „nicht erkennbar“ an, weil Hochrisikopatienten bereits bei einer Exposition mit sehr geringen Konzentrationen anfällig sind. 

 

Die Anzahl der Legionellabakterien/Liter ist nur ein Parameter, der bei der Risikobestimmung der Wasserqualität in einem Gebäude wichtig ist. Weitere wichtige Faktoren sind der Subtyp, die Virulenz des Legionella stamms, die potenziellen Expositionswege und der Immunstatus der Gebäudenutzer.

 

Pall Einweg-Wasserfilter für die Entnahmestelle bestehen aus doppellagigen 0,2 µm Sterilfiltrationsmembranen, die als physische Barriere dienen, und werden für das Herausfiltern von Bakterien im Wasser validiert – unter anderem Legionella spp., Protozoen, Pilzen und Partikeln aus der Trinkwasserversorgung.    Pall Wasserfilter für die Entnahmestelle können die Eindämmung und Kontrolle von mit verbundenen Legionella Risiken in Gebäuden unterstützen.

 

 

Referenzen:

 

1. Cateau et al., “Free-living amoebae. What part do they play in healthcare associated infection?” J Hosp Inf, 87:131–40, 2014

 

2. Drancourt et al., “Interactions between Mycobacterium xenopi, amoeba and human cells”, J Hosp Infect, 65:138–42, 2007

 

3. Pagnier et al., “Isolation of Vermamoeba vermiformis and associated bacteria in hospital water”, Microb Pathog, 80:14–20, 2015

 

4. Zeybek & Binay, “Growth ability of gram negative bacteria in free-living amoeba”, Exp Parasitol, 145:121–6, 2014

 

5. Cervero-Aragó et al., “Effect of common drinking water disinfectants , chlorine and heat, in free Legionella and Amoeba-associated Legionella”, PLOS one, 10(8):e0134726. Doi: 10,1371/journal.pone.0134726, 2015

 

6. Drancourt, “Looking in amoeba as source of mycobacteria”, Microb Pathog, 77:119–24, 2014

 

7. Lau & Ashbolt, “The role of biofilms and protozoa in Legionella pathogenesis: implications for drinking water”, J Appl Microbiol, 107(2):368–78, 2009

 

8. Ashbolt, ”Environmental (Saprozoic) pathogens of engineered water systems: Understanding their ecology for risk assessment and management”, Pathogens, 4:390–405, 2015

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