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Verzögerte Verkokung

Stellen Sie sicher, dass die Koksergebnisse die Wasserqualitätsanforderungen für das Endprodukt und Zwischenprodukte erfüllen.

Verzögerte Verkokung

Prozessbeschreibung

Verkokungseinheiten kommen in komplexeren Raffinerieanlagen zum Einsatz. Damit werden Teerreste und „harzige“ Ströme aus der atmosphärischen und Vakuum-Destillation in Produkte mit Mehrwert sowie Zwischenstoffe wie LPG, Naphtha, Diesel, leichte und schwere Gasöle umgewandelt. Eine Verkoksung wird häufig über eine Anlage zur verzögerten Koksbildung erreicht, die aus einem Ofen, zwei Verkoksungstrommeln (eine direkt angeschlossene und eine in der Regeneration) sowie einer Fraktionierungssäule besteht.

 

Im Prozess wird der Fluss auf die Verkoksungstemperatur im Ofen erhitzt und dann der angeschlossenen Verkoksungstrommel zugeführt. Große Dampfmengen werden nach dem Ofen injiziert, um die Verkoksung zu verzögern, bis der Fluss die Verkoksungstrommel erreicht, wo das schwere Öl in leichtere Kohlenwasserstoffe und in Koks aufgespalten wird, das sich hauptsächlich in der Trommel ablagert und im Regenerationszyklus entfernt wird. Die aufgespaltenen Kohlenwasserstoffe strömen dann zur Fraktionierungssäule zur Separation der unterschiedlichen Ströme, wobei die unteren Ströme für einen erneuten Durchgang in der Kokereianlage zurück in den Einlass befördert werden.

 

Im Fraktionator treten die verbleibenden Koksfeinstäube und der anfänglich injizierte Dampf aus dem Prozess in den fraktionierten Produkten in Form von Partikel- und Wasserverunreinigungen aus. Je nach Produkt ist eine Entfernung von übermäßigen Partikeln und Wasser erforderlich, um die End produktqualität zu erreichen oder Feedstockanforderungen für andere Einsatzbereiche zu erfüllen, wie Druckentschwefelungsanlagen zugeführte Kerosin- oder Dieselströme.

 

Raffinerie-Anforderungen

 

  • Erzielen der Produktionsquoten der Kokereianlage
  • Sicherstellen, dass Endprodukt-Wasser und -Partikelstandards für Naphtha, Dieselströme erfüllt werden
  • Schutz von nachgelagerten Anlagen vor Produktions- oder Zuverlässigkeitsproblemen aufgrund von hohem Feststoff- oder Wassergehalt in den Kokereifraktionen

 

Produktionsherausforderung/Lösung von Pall

 

Herausforderung

 

Tägliche Produktionsziele der Kokereianlage erreichen

Lösung

 

Erreichen der Verkoksungs- Produktionsziele, Produktqualitätsspezifikationen und eines Schutzes der nachgelagerten Einheit durch eine effektive Beseitigung von Partikeln und freiem Wasser, welche Fraktionen aus der Spezifikation treiben.

 

 

Herausforderung

 

Konstante Einhaltung der Partikel- und Wasserspezifikationen für Naphtha- und Dieselströme zur Endproduktmischung.

Lösung

 

Zur Partikelkontrolle:

 

  • Feste Partikelverunreinigungen in der Kokereianlage sind hauptsächlich Koksgrus, der so fein sein kann, dass er eventuell von nominalen Filtern oder Filtermedien ohne feste Porengröße nicht vollständig entfernt wird, was zu einer Entladung, Medienmigration, Kanalbildung oder schlechten Abdichtung führen kann.
  • Es ist eine Reihe an Filtern mit absoluten und nominalen Abscheideraten erhältlich, um Schwebstoffe zuverlässig zu entfernen, um die Spezifikationen für Endprodukt oder mittlere Feststoffe einzuhalten.

 

 

Herausforderung

 

Stellen Sie einen Schutz des nachgelagerten Reaktorbetts vor einem Aufbau von Differenzdruck oder einer Deaktivierung aufgrund von Feststoff-Fouling oder Wasserverunreinigung sicher.

Lösung

 

Zur Flüssigkeitskontrolle:

 

  • Die Funktion herkömmlicher Glasfaser-Koaleszer wird durch das hohe Volumen an Tensiden in den Fraktionen – natürlich vorkommende Schwefelverbindungen oder Additive wie Korrosionsschutzmittel oder Chemikalien zur Behandlung von Brunnenwasser – beeinträchtigt. Neutralisierte Koaleszer lassen große Mengen an freiem Wasser stromabwärts fließen, bis die Elemente gewechselt werden, was zu Fraktionen mit hohem Wassergehalt führt
  • Andere Abscheider wie Meshpackungen, Fangrinnen, Zyklone, Sandschichten oder elektrostatische Abscheider erreichen keine ausreichend effektive Abscheidung der von den Tensiden verursachten Emulsion mit feinen Tröpfchen, sodass stromabwärts hohe Mengen an freiem Wasser vorhanden sind
  • Hocheffiziente AquaSep® EL Koaleszer werden ohne Disarming betrieben und bieten eine effektive Abscheidung der feinen Emulsionen auf bis zu 15 ppmv an freiem Wasser. Somit schützen Sie die Endproduktqualität und nachgeschaltete Prozesse wie Druckentschwefelungsbetten.

 

 

Prozessflussdiagramm zu verzögerter Koksbildung

 

Zentrale Anwendung/Filterempfehlungen (andere Anwendungen nicht abgebildet)

 

Anwendung

1.

Vorfiltration vor Flüssig-Flüssig-Koaleszer

Vorteile für den Kunden

 

Erhöht die Effizienz und Lebensdauer des Flüssig-Flüssig-Koaleszers

 

Stellt sicher, dass die erforderliche Produktqualität und Downstream-Gerätezuverlässigkeit durch die effektive Beseitigung von problematischen Feststoffen erreicht wird

2.

Wasserabscheidung

 

Stellt sicher, dass die erforderliche Produktqualität und Downstream-Gerätezuverlässigkeit durch die effektive Beseitigung von problematischem freien Wasser erreicht wird

 

 

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